Heute bekommen diese schönen Pflanzen mal einen eigenen Beitrag. Es begann mit dieser schönen lila Dame, die ich beim aufräumen des verwilderten Vorgartens unter Gras und Gestrüpp fand. Es war Spätsommer 2013 und sie hatte keine Blüten - vermutlich wegen des langen Winters 2012/13, wo bis Ende März noch Schnee lag.
Es ist eine Bauernhortensie, die am vorjährigen Holz blüht. Sie legt dieses Jahr schon ihre Knospen fürs nächste Jahr an und kann in harten Wintern so zurückfrieren, dass sie ein Jahr nicht blüht.
Nach dem milden Winter ist das dieses Jahr kein Problem und wenn ich mit Bildern des letzten Jahres vergleiche dann hat sie auch an Größe zugelegt.
Nachdem ich mich ein bisschen über Hortensien belesen hatte mussten unbedingt auch Rispenhortensien hier einziehen :-). Die erste war "Pinky winky". Sie blüht erst weiß und verfärbt sich im Laufe des Sommers rot.
Rispenhortensien blühen am diesjährigen Holz und können daher immer weit runtergeschnitten werden.
Pinky winky hat ein eigenes kleines Inselbeet bekommen.
Die nächste war "Kiyushu", ebenfalls eine Rispenhortensie. Sie ist noch recht klein.
Dann musste es unbedingt noch eine "Limelight" sein. Sie ist im Herbst im hinteren Teil des Gartens eingezogen und hat schon in diesem Sommer beeindruckend große Blütenrispen. Ich habe jetzt einen kleinen Steckling von ihr gemacht und bin sehr gespannt, ob das funktioniert.
Schließlich sind dieses Jahr im Frühling noch zwei Ballhortensien namens "Annabelle" eingezogen. Sie stehen rechts und links von der Eingangstreppe und sind auch noch klein, blühen aber fleißig.
Rechts die beiden Annabelles, links meine beiden neuen Lavendelbeete
Gestern habe ich ein paar Blüten geschnitten und in Wasser und Glycerin 2:1 gestellt, da ich gelesen habe, dass die Blüten dadurch länger haltbar werden und auch ihre Farbe behalten. Ich fände es schön, wenn sie den Winter über hier gute Laune verbreiten würden.