Hausboot

Nein, Sunnys Haus ist nicht weggeschwommen - glücklicherweise.... trotz erheblicher Regenfälle in den letzten Wochen.

Wir haben uns im Juli eine Woche Auszeit genommen und waren zu viert mit einem Hausboot auf den Ruppiner Gewässern unterwegs. Gesegelt sind wir schon öfter, auf einem Hausboot war ich aber noch nie. 

Ich war sehr beeindruckt von der wilden, urigen Landschaft und den vielen Tieren, denen wir begegnet sind. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet.

Wir waren in der Woche nur einmal an Land, um Wasser nachzukaufen und ein Eis zu essen, ansonsten haben wir immer in Ufernähe geankert und sind geschwommen und mit dem Kajak gepaddelt. Einmal konnte ich mit dem Kajak anlegen und auf einem kleinen Weg ein paar Kilometer laufen. Ansonsten war an den Ufern tatsächlich Wildnis, mitten in Brandenburg.











:-)




Der Eisvogel flog ein paarmal pfeilschnell an uns vorbei. Zum Glück hat er sich dann auf dem Zweig niedergelassen.







Ich im Kajak :-)




Man darf im Grunde überall ankern, muss aber mindestens einen Meter Abstand zum Schilf halten.







Ja, auch Ufos fliegen in Brandenburg herum :-) !




Neuruppin von der Seeseite




So sieht es aus, wenn ein Adler beinahe einen Fisch fängt.
Glück oder Pech - kommt auf den Standpunkt an :-).

Die Bilderserie ist meinem Freund gelungen.









Abendstimmung auf dem See




Hin und wieder besuchten uns Enten oder diese Schwanenfamilie mit ihren puscheligen Küken.





Hier liegt unser Boot in Wustrau am Gästeanleger eines Hotels. 




...und hier vor Anker













Hier passieren wir einen Kanal, dessen Ufer zum Teil bebaut war. Es muss herrlich sein, so zu wohnen und jederzeit mit dem Boot losfahren zu können.




Wir hatten zum Teil Einblicke in die Gärten der Anwohner.













Noch mehr Puschelküken.







Ein Reiher hat uns durch den Kanal begleitet. Er flog immer voraus, wartete, und wenn wir da waren flog er wieder voraus.





Auch eine Schleuse mussten wir passieren. Für mich war es die erste Schleusenfahrt, die anderen waren schon routiniert.










Warten auf Pfannkuchen




Eine Wasserschlange passiert das Boot...




...und verschwindet im Schilf











Jeden Abend gab es ein Lagerfeuer in der Feuerschale, entweder zum grillen oder einfach so.










Zwischendurch hat es mal in Strömen geregnet, aber meist war es trocken und öfter auch sonnig.




 Es war eine schöne Reise und eine sehr willkommene Auszeit von der Arbeit auf der Baustelle.







Wie auch schon am letzten Sonntag möchte ich mit diesem Beitrag an Raumseeles Sonntagsblatt beteiligen.




Kommentare

  1. Oh, das stelle ich mir sehr romantisch vor, so eine Reise mit dem Hausboot. Ich könnte mir auch gut vorstellen auf einem Hausboot zu wohnen. Ich liebe das
    Wasser!
    Danke noch für deine lieben Glückwünsche.
    Ganz liebe Grüße,
    Christine

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    1. Liebe Christine,
      ja, das wäre ein Traum, so zu wohnen. Ich mache sehr gern Urlaub auf dem Wasser, obwohl ich leicht seekrank werde, aber es ist einfach zu schön.

      Liebe Grüße
      Birgit

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  2. Wie cool ist das denn?????!!!!!!!
    So eine schöne Reise. Wunderschön.
    Danke für die wunderschönen Fotos und Eindrücke, - ist ja fast als wäre man selbst dabei gewesen. VLG Sabine

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    1. Danke liebe Bine, das freut mich !

      Liebe Grüße
      Birgit

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  3. Das habt Ihr richtig gut gemacht. Wer sooo viel arbeitet, der braucht auch einmal eine Zeit um wieder aufzutanken. ...und dann gleich mit einem Hausboot, wunderbar! Da braucht man aber bestimmt einen Bootsführerschein? Oder? Ich habe bei meiner virtuellen Reise mit Dir einige Leitern ins Wasser gesehen...Ist die Wasserqualität so gut, dass man darin schwimmen kann? Du hast ja auch vom Schwimmen gesprochen...
    Die Erinnerung an diese wundervolle Zeit kann Euch niemand nehmen, sie wird hoffentlich immer wieder eine Quelle der Kraft sein.
    Alles Liebe
    Heidi

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    1. Liebe Heidi,
      man braucht im Grunde keinen Führerschein für das Boot. Wenn man dort mietet muss man eine Charterprüfung machen, damit gewährleistet ist, dass man sich mit den Zeichen und Regeln auf den Binnengewässern auskennt. Das ist aber eine Auflage des Vercharterers, der einem dann erlaubt, in einem bestimmten (großen) Bereich mit seinen Booten zu fahren.

      Wir haben Sportbootführerscheine See und haben schnell noch die Binnenprüfung abgelegt, weil wir dachten, wenn wir für die Charterprüfung lernen müssen können wir auch gleich richtig lernen und den Führerschein machen. Die Regeln auf Binnengewässern sind ein bisschen anders als auf See.

      Also grundsätzlich kann man auch ohne vorherige Erfahrung und ohne Führerschein losfahren. Ich fand es aber doch sehr hilfreich, dass wir ein bisschen Bootserfahrung hatten, bzw. die Männer sehr routiniert waren was das betrifft.

      Liebe Grüße
      Birgit

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  4. So wunderschön, Birgit. Der Adler muss aber noch ordentlich üben. Ihr nicht, denn ihr habt alles sowas von richtig gemacht. Wie ein Traum wirkt das alles, beinahe unwirklich in unserer Welt... Hoffentlich hast Du viel Kraft bekommen, damit´s mit dem Häusi vorangehen kann.
    Ganz lieben Gruß von der Méa, die Dich nun followert

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    1. Lieb Méa,
      herzlich willkommen hier, ich freu mich ! Ja, wir haben das sehr genossen, es war gar nicht so leicht, danach wieder in den Arbeitsmodus zu kommen, aber es hat geklappt.

      Liebe Grüße
      Birgit

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  5. Liebe Birgit,
    das ist eine wundervolle Art, einmal Urlaub der ganz besonderen Art zu machen! Danke für Deinen ausführlichen Bericht und die tollen Fotos. Ich habe im Leben noch keine Wasserschlange gesehen und einen Eisvogel zuletzt in der Jugend. Und das ist verdammt lange her.
    Liebe Grüße von Karen

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    1. Liebe Karen,
      das ging mir auch so, ich hatte zuvor noch nie einen Eisvogel in freier Natur gesehen und wusste nicht mal, dass es hier Wasserschlangen gibt. Dementsprechend dachte ich peinlicherweise erstmal an einen Aal, aber die schwimmen natürlich gar nicht mit dem Kopf über Wasser.... na, zum Glück lernt man immer was dazu :-).

      Liebe Grüße
      Birgit

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